Förderfähiger Kanalkataster

Förderfähig ist die Erstellung eines digitalen Leitungskatasters für Wasserleitung oder Kanal auf Grundlage einer aktuellen Leitungszustandserhebung mittels Dichtheitskontrolle oder Kamerabefahrung.

Für den Bereich der Förderung der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft wird in Anlehnung an das ÖWAV-Regelblatt 21 ein Mindeststandard für einen digitalen Leitungskataster definiert, welcher erfüllt sein muss, um die Förderung des Leitungskatasters nach § 8 Abs. 1a der Förderungsrichtlinien kommunale Siedlungswasserwirtschaft zu erlangen.

Im konkreten Einzelfall wird der Anlageneigentümer bzw. -betreiber Quantität und Qualität des digitalen Leitungskatasters seinen spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen entsprechend definieren und gegebenenfalls gegenüber dem hier beschriebenen Mindeststandard ausweiten (im "Technischen Bericht" darzustellen).

Der Fördernehmer hat für eine laufende Aktualisierung des Leitungskatasters zu sorgen.

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Bauplatzbörse Mostviertel

Seit 1. September 2008 ist in 27 Gemeinden des Mostviertels die neue Bauplatzbörse online.

Auf Initiative des Gemeindeverbandes für Abgabeneinhebung im Bezirk Amstetten wurde gemeinsam mit dem Gemeindeverband für Umweltschutz in der Region Amstetten ein äußerst innovatives Projekt gestartet:

  • Fast 30 Gemeinden des GVA-Amstetten pflegen und providen ihre Homepages über und bei i-gap in Waidhofen an der Ybbs.
  • Fast 50 Gemeinden der Region nutzen ResPublica INTRANET von GISquadrat.
  • Durch den Geo-Bezug der geplanten Bauplatzbörse war ein Zusammenspiel zwischen der Datenerfassung in ResPublica INTRANET, dem Providen der Inserate auf den Gemeinde-Homepages und der Visualisierung der Ergebnisse auf geeignetem Kartenmaterial integrierter Bestandteil des Projekts.

 Technische Realisierung:

  • Digitalisierung der Bauplatzfläche (Geo-Referenzierung) und workflow-gestützte Erfassung der Attribute in ResPublica INTRANET.
    Durch Setzen des Status auf "Inserat fertig" wird:

           1) die analoge Bauplatzmappe gedruckt und als Attribut der Bauplatzfläche verspeichert,
           2) der Bauplatz im digitalen Ortsplan der Gemeinde (ResPublica WEB) publiziert,
           3) der Datensatz per FTP-Upload an i-gap übermittelt.

  • i-gap liest die Daten automatisiert ein und publiziert die Inserate auf den entsprechenden Gemeinde-Homepages. Natürlich inklusive Bilder und Link zum digitalen Ortsplan der Gemeinde (ResPublica WEB).

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