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Glasfaserausbau
Vorausschauend planen. Kosten sparen.

Professionelle Planung für den wirtschaftlichen Erfolg

Ein professionell geplanter Glasfaserausbau entscheidet für österreichische Gemeinden heute mehr denn je über wirtschaftlichen Erfolg, Standortattraktivität und den Zugang zu Bundesförderungen. Für Betriebsansiedlungen, Homeoffice-Regionen und öffentliche Einrichtungen wie Schulen ist eine gigabitfähige Anbindung längst Standortfaktor Nummer eins – wer hier zu lange zuwartet, verliert im Standortwettbewerb mit Nachbargemeinden. Wer beim Glasfaserausbau frühzeitig plant und laufende Tiefbauprojekte für die Mitverlegung von Leerrohren nutzt, spart massiv: Eine spätere, separate Verlegung verursacht Tiefbaukosten von 60 bis 70 % der Gesamtkosten für die Glasfaserinfrastruktur. GISquadrat betreut Gemeinden bei sämtlichen technischen Aufgabenstellungen von Detailplanung und Mitverlegungsprojekten – von der Konzepterstellung bis zur Übernahme der fertigen Trassendaten ins gemeindeeigene GIS.

Wie gelingt der Glasfaserausbau für Gemeinden mit maximaler Kostenersparnis?

Der wirtschaftlichste Weg zum Glasfaserausbau führt über die intelligente Mitverlegung: In vielen Gemeinden werden ohnehin jährlich Straßenbau- und Sanierungsprojekte, Geh- und Radwegbauten sowie Wasser- oder Kanalleitungsarbeiten durchgeführt. Werden dabei zusätzlich Leerrohre für die spätere Einbringung von Glasfaserkabeln mitverlegt, entfällt der Großteil der teuren Tiefbaukosten für den späteren Netzausbau. GISquadrat begleitet diesen Prozess mit folgenden Leistungen:

  • Beratung: Erstellung eines Konzeptes zur schrittweisen Umsetzung eines sinnvollen Glasfaserausbaus in der Gemeinde.
  • Beurteilung der Fördersituation: Abklärung, ob das geplante Projekt in einem förderfähigen Gebiet gemäß Breitbandatlas des Bundes liegt.
  • Detailplanung: Rohrplanausgabe mit Detailplan für die Mitverlegung, inklusive Lage der Faserverteiler, Lage der Hausanschlüsse, Spezifikation der Rohrbündel und Farbcodierung.
  • Materialbeistellung: Erstellung von Materialliste und Stückliste, auf Wunsch inklusive Einholung von Angeboten geeigneter Materiallieferanten.
  • Baubegleitung inkl. Überwachung: Kontrolle der korrekten Umsetzung von Planung und Einbau, Bestätigung der planmäßigen Umsetzung durch die Baufirma, Rechnungsprüfung und Schlussabnahme.
  • Vermessung und Dokumentation: Vermessung von Trassenführung, Abzweigern, Schächten, Kästen und Hausanschlüssen inklusive Übernahme der Daten in das GIS der Gemeinde.

Welche Förderungen gibt es 2026 für den Glasfaserausbau in Österreich?

Die zentrale Förderschiene für den Glasfaserausbau in Österreich ist aktuell die Initiative Breitband Austria 2030 (BBA2030), abgewickelt über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und mitfinanziert aus Mitteln des österreichischen Aufbau- und Resilienzplans der EU, die noch bis 2026 zur Verfügung stehen. Für den kommunalen Glasfaserausbau sind vier Förderinstrumente relevant:

  • BBA2030: Access richtet sich an vertikal integrierte Infrastruktur- und Telekommunikationsbetriebe sowie an Landesgesellschaften und Gemeinden und fördert den flächendeckenden Ausbau gigabitfähiger Zugangsnetze.
  • BBA2030: OpenNet fördert Investitionsvorhaben in die passive physische Infrastruktur offener Netze; die dritte Ausschreibungsrunde läuft aktuell, ergänzt in Oberösterreich um eine eigene Lückenschlussförderung des Landes.
  • BBA2030: Connect übernimmt die einmaligen Erschließungskosten für Standorte mit besonderem sozioökonomischem Bedarf – KMU und Einzelunternehmen erhalten bis zu 50 % der Anschlusskosten, Gemeinden sogar bis zu 90 %.
  • BBA2030: GigaApp fördert innovative regionale Anwendungen auf Basis gigabitfähiger Netze.

Ob ein Standort förderfähig ist, zeigt der Breitbandatlas des Bundes im Web-GIS-System auf breitbandbuero.gv.at – die Prüfung dieser Fördersituation gehört bei GISquadrat standardmäßig zu jeder Projektberatung.

Welche Rolle spielt der europäische Gigabit Infrastructure Act?

Mit dem EU-weiten Gigabit Infrastructure Act (GIA) wurde die Mitverlegung von Glasfaserinfrastruktur europaweit rechtlich weiter gestärkt: Betreiber öffentlicher Bauvorhaben müssen Informationen zu bestehender physischer Infrastruktur und geplanten Bauarbeiten transparent bereitstellen und ermöglichen anderen Netzbetreibern auf Anfrage die Mitnutzung bzw. Mitverlegung. Für österreichische Gemeinden bedeutet das: Wer schon heute jedes Tiefbauprojekt konsequent auf Mitverlegungspotenzial prüft, ist beim eigenen Glasfaserausbau sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich auf der sicheren Seite und reduziert künftige Aufgrabungen im eigenen Ortsgebiet spürbar.

Wie unterstützt GISquadrat österreichische Gemeinden beim Glasfaserausbau?

GISquadrat hat unter anderem für die steirische Marktgemeinde Tieschen die Ausschreibung der Steirischen Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft (SBIDI) gewonnen und die Detailplanung sowie planerische Baubegleitung für rund 700 Hausanschlüsse auf etwa 68 Kilometern Trassenlänge übernommen – das Netz ist seit 2023 vollständig in Betrieb. Durch die intelligente Mitverlegung von Leerrohren im Zuge laufender Infrastrukturprojekte konnten dabei erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Von der ersten Konzeptidee über die Beurteilung der Fördersituation und die technische Detailplanung bis zur Vermessung und Dokumentation im GIS der Gemeinde begleitet GISquadrat den gesamten Glasfaserausbau aus einer Hand. Alle erfassten Trassendaten stehen der Gemeinde anschließend dauerhaft im eigenen GIS zur Verfügung – eine wertvolle Grundlage, um auch künftige Tiefbauprojekte frühzeitig auf weiteres Mitverlegungspotenzial zu prüfen.

Kontaktieren Sie eines der drei Regionalbüros in Wien, Weiz oder Klagenfurt für ein unverbindliches Erstgespräch zu Ihrem Glasfaserausbau.