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News

Raumplanung für Gemeinden
Flächen digitalisieren. Entwicklung steuern.

Von der Datenbeschaffung bis zum Druck

Eine vorausschauende Raumplanung für Gemeinden entscheidet darüber, wie sich Ortskerne, Bauland und Freiflächen in den kommenden Jahrzehnten entwickeln – und wie gut eine Gemeinde für neue gesetzliche Anforderungen zum Flächensparen gerüstet ist. Neben Widmung und Bebauung rücken zunehmend auch klimarelevante Fragestellungen in den Vordergrund: Freihalteflächen für Kaltluftschneisen, Grünraumreserven gegen sommerliche Hitzeinseln oder die Sicherung von Retentionsflächen für Starkregenereignisse gehören heute ebenso zum Planwerk wie die klassische Baulandausweisung. GISquadrat erstellt in Zusammenarbeit mit Raumplanerinnen und Raumplanern das komplette digitale Planwerk für die örtliche Raumplanung und liefert damit die Grundlage, auf der Gemeinden ihre Widmungs- und Entwicklungsentscheidungen rechtssicher und nachvollziehbar treffen können.

Was gehört zur digitalen Raumplanung für Gemeinden?

Im Zentrum der digitalen Raumplanung steht das gesamte kommunale Planwerk: Flächenwidmungs- und Entwicklungsplan samt Differenzplänen, Bebauungsplan, Zonierungsplan (Baulandzonierung), Flächenbilanzplan sowie detaillierte Bebauungspläne mit Bebauungsgrundlagen und Verordnungsplänen. GISquadrat begleitet diesen gesamten Prozess von der Datenbeschaffung bis zum Druck der fertigen Pläne als maßgeschneiderte Gesamtlösung – inklusive Zusatzleistungen wie dem Beschriften von Grundstücken oder der Integration des Adress-, Gebäude- und Wohnungsregisters (AGWR) in GeoMedia Smart Client. Auch historische Luftbilder liefern dabei ein wertvolles zusätzliches Instrument, um raumplanerisch und baurechtlich fundierte Entscheidungen auf eine solide, nachvollziehbare Datengrundlage zu stellen.

Wie werden digitale Raumplanungsdaten rechtskräftig an das Land übermittelt?

Nach Rechtskraft eines Flächenwidmungs- oder Bebauungsplans müssen die digitalen Daten über definierte Schnittstellen an die jeweilige Landesregierung übermittelt werden. GISquadrat bereitet die Planungsdaten so auf, dass sie den technischen Anforderungen der landesweiten Geodateninfrastrukturen entsprechen – etwa GIS Steiermark, SAGIS (Salzburg) oder KAGIS (Kärnten). So bleiben die Pläne einer Gemeinde jederzeit konsistent mit den übergeordneten Landessystemen und stehen anderen Fachstellen für weitere Planungen zur Verfügung. Neben der digitalen Übermittlung liefert GISquadrat auf Wunsch auch die klassischen gedruckten Planwerke – von der ersten Kartengrundlage bis zum fertigen, plangenau gedruckten Verordnungsplan für die Gemeinderatssitzung oder das öffentliche Auflageverfahren.

Welche Raumordnungs-Novellen gelten 2026 in Österreich?

Die Raumordnung ist Landessache – entsprechend unterschiedlich, aber mit einer klaren gemeinsamen Stoßrichtung, entwickeln sich die Rechtsgrundlagen der Bundesländer 2026 weiter. In Niederösterreich sind gleich zwei Novellen zum NÖ Raumordnungsgesetz seit 1. Jänner 2026 rechtskräftig: Unter anderem wurden die Vorgaben zur Bearbeitung der Grundlagen für das Örtliche Entwicklungskonzept in § 13 neu geregelt, ergänzend dazu wurden Planungsrichtlinien aus § 14 in die Bestimmungen zum Örtlichen Entwicklungskonzept verschoben. Auch andere Bundesländer haben ihre Raumordnungsgesetze zuletzt novelliert, mit dem Ziel, Bauland künftig konsequenter zu mobilisieren, bevor neue Flächen gewidmet werden. Für Gemeinden bedeutet das: Wer sein Planwerk digital und aktuell hält, kann neue Landesvorgaben deutlich rascher in bestehende Flächenwidmungs- und Bebauungspläne integrieren.

Warum ist Flächensparen 2026 zentrales Thema in der österreichischen Raumplanung?

Der Bodenverbrauch für Siedlungs- und Verkehrszwecke steht in nahezu allen Bundesländern im Fokus aktueller Raumordnungsnovellen. Der gemeinsame Grundsatz lautet: Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Gewidmetes, aber ungenutztes Bauland soll nicht länger als Wertanlage dienen, Leerstand und Brachflächen sollen reaktiviert werden, bevor neue Flächen gewidmet werden. Damit eine Gemeinde diesen Grundsatz überhaupt umsetzen kann, braucht sie zunächst einen verlässlichen digitalen Überblick über vorhandenes, aber ungenutztes Bauland sowie leerstehende Objekte – genau hier setzt die Brachflächen- und Leerstandsanalyse von GISquadrat mit M.App Enterprise Dashboards an und liefert die Datenbasis, um Innenentwicklungspotenziale sichtbar zu machen, bevor eine Neuwidmung überhaupt zur Debatte steht.

Wie unterstützt GISquadrat österreichische Gemeinden bei der Raumplanung?

GISquadrat begleitet Gemeinden von der Datenbeschaffung über die Erstellung des gesamten Planwerks bis zur rechtskräftigen Übermittlung an die Landesregierung – abgestimmt auf die jeweiligen landesrechtlichen Vorgaben und stets mit Blick auf aktuelle Novellen zur Raumordnung. Ergänzend liefert GISquadrat mit der Brachflächen- und Leerstandsanalyse sowie weiteren GIS-Fachschalen die Datengrundlage, um Innenentwicklung, Baulandmobilisierung und Flächensparen im Sinne der aktuellen Raumordnungsgesetze konkret umzusetzen. So wird die Raumplanung für Gemeinden von der reinen Plandokumentation zum aktiven Steuerungsinstrument für die kommunale Entwicklung.

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