Gut gewartet. Gut gerüstet.
GISquadrat präsentiert Infrastruktur-Lösungen auf der Kommunalmesse 2026 in Salzburg.
Am 1. und 2. Oktober 2026 öffnet die Kommunalmesse im Messezentrum Salzburg wieder ihre Tore – Österreichs größte Fachmesse für Städte und Gemeinden, mit über 200 Ausstellern und mehreren tausend Entscheidungsträger:innen aus der kommunalen Verwaltung. Wie schon in den vergangenen Jahren ist GISquadrat auch heuer wieder mit dabei – als Teil des gemeinsamen Standes mit Comm-Unity EDV GmbH, dem langjährigen Partner für Verwaltungssoftware österreichischer Städte und Gemeinden.
Ein Sommer der Rekorde – und was er für die Infrastruktur bedeutet
Der Sommer 2026 hat es erneut gezeigt: Österreich zählt zu den Regionen, die sich überdurchschnittlich stark erwärmen. Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt hierzulande bereits rund 3,1 Grad über dem Niveau von 1900 – deutlich mehr als im globalen Mittel. Gleichzeitig haben kurzfristige Starkregenereignisse in den vergangenen Jahrzehnten spürbar an Intensität zugenommen: Im Vergleich zu 1980 bringen sie heute im Schnitt rund 15 Prozent mehr Wasser in kürzerer Zeit.
Was auf den ersten Blick nach Wetterstatistik klingt, hat sehr konkrete Folgen für die kommunale Infrastruktur: Kanalnetze, die auf frühere Niederschlagsmengen ausgelegt wurden, geraten bei Starkregen an ihre Kapazitätsgrenzen. Und ausgerechnet in heißen, trockenen Sommern rückt der sorgsame Umgang mit Trinkwasser in den Fokus – während laut Branchenzahlen im Schnitt zwischen 11 und 16 Prozent des eingespeisten Trinkwassers durch undichte Leitungen und Rohrbrüche verloren gehen. Jeder Tropfen, der durch fehlende Wartung versickert, fehlt in Zeiten zunehmender Trockenperioden doppelt.
Instandhaltung als Grundlage für Klimaanpassung
Genau hier zeigt sich: Klimaanpassung beginnt nicht erst bei der großen Infrastrukturplanung, sondern bei der laufenden, gut dokumentierten Wartung von Kanal, Wasserleitung und öffentlichem Eigentum. Nur wer den Zustand seiner Schächte, Leitungen und Anlagen lückenlos kennt, kann gezielt sanieren, Kapazitäten dort erhöhen, wo sie unter Starkregen am meisten gebraucht werden, und Wasserverluste dort stoppen, wo sie in Trockenperioden am schwersten wiegen. Instandhaltung ist damit keine reine Verwaltungsaufgabe, sondern die Basis, auf der weitere Klimaanpassungsmaßnahmen erst aufbauen können.
M.App Enterprise mobile als Basis für die Instandhaltung
Auf der Kommunalmesse legt GISquadrat daher heuer den Schwerpunkt auf drei mobile Anwendungen aus der M.App-Enterprise-Familie, die genau diese Instandhaltungsarbeit im Alltag erleichtern:
- Mobile Schachtinspektion:
Zustandsdaten von Kanalschächten werden direkt vor Ort auf Tablet oder Smartphone erfasst und in Echtzeit mit GeoMedia Smart Client synchronisiert – die Grundlage, um Kanalkapazitäten gezielt dort zu erhöhen, wo Starkregen künftig am stärksten zuschlägt. - Mobiles Wasserwartungsbuch:
Wartungsobjekte der Trinkwasserversorgung – von Gewinnungen über Speicherbauwerke bis zu Hydranten – werden normkonform nach ÖNORM B 2539 dokumentiert, inklusive automatischer Erinnerung an fällige Wartungen. So werden Lecks und Wasserverluste frühzeitig erkannt, bevor sie zum Problem werden. - Fotodokumentation:
Schäden, Baustellen und Auffälligkeiten werden georeferenziert direkt am Standort fotografisch dokumentiert und automatisch dem richtigen Projekt zugeordnet – für eine lückenlose Nachvollziehbarkeit über Jahre hinweg.
Alle drei Anwendungen ergänzen GeoMedia Smart Client um die mobile Komponente: Was im Außendienst erfasst wird, steht in der Gemeindeverwaltung sofort für Planung, Priorisierung und Förderanträge zur Verfügung.
Warum das mehr ist als Verwaltungsroutine
Für viele Gemeinden ist die Kanal- und Wasserleitungswartung bislang eine eher unauffällige Pflichtaufgabe im Hintergrund – Papierprotokolle, verstreute Excel-Listen, Wissen, das oft nur bei einzelnen Mitarbeiter:innen vorhanden ist. Genau das wird angesichts häufigerer Wetterextreme zum Risiko: Wer nicht lückenlos dokumentiert, wo Schwachstellen im Netz liegen, kann weder gezielt in Starkregen-Hotspots investieren noch bei Förderanträgen für Kanal- oder Wasserleitungssanierung den notwendigen Nachweis erbringen. Digitale, mobile Erfassung schafft hier die durchgängige Datenbasis, die Bund und Länder für viele Förderprogramme ohnehin voraussetzen – und die im Ernstfall, etwa bei einem Rohrbruch oder nach einem Starkregenereignis, rasche und faktenbasierte Entscheidungen ermöglicht.
Auch die Fotodokumentation gewinnt in diesem Zusammenhang an Bedeutung: Wird eine Straße nach einem Starkregenereignis unterspült oder ein Kanaldeckel durch Wurzeleinwuchs beschädigt, lässt sich der Zustand vorher-nachher lückenlos und rechtssicher belegen – ein Vorteil nicht nur für die interne Dokumentation, sondern auch gegenüber Versicherungen und Fördergebern.
Besuchen Sie uns in Salzburg
Ob Kanalinstandhaltung, Trinkwasserwartung oder die Dokumentation von Bauprojekten – am gemeinsamen Stand mit Comm-Unity zeigen wir, wie sich der Grundstein für klimafitte Gemeinden schon im Tagesgeschäft legen lässt. Wir freuen uns auf viele Gespräche am 1. und 2. Oktober 2026 im Messezentrum Salzburg.

